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Der Cannabishomegrow in einer Beziehung



Häufig kommt es vor, dass ein Partner in einer Paarbeziehung mit Drogen zu tun hat, der andere jedoch völlig abstinent lebt. Besonders problematisch kann es dann werden, wenn ein Partner unter Umständen sogar mit Drogen handelt oder etwa einen Homegrow in der gemeinsamen Wohnung vornimmt. So passiert es regelmäßig, dass auch die Lebensgefährtin (in der Regel sind Männer die Verantwortlichen) als Beitragstäterin angeklagt wird, da es in ihrer Wohnung passiert ist. In einem Fall hatte der Ehemann über Jahre hindurch den Grow von mehreren Kilos zugestanden und sah sich plötzlich mit einer Strafdrohung von 5 Jahren Freiheitsstrafe nach § 28a konfrontiert. Für die Ehefrau war der Schock umso größer, da sie ebenfalls nach dieser Bestimmung als Betragstäterin angeklagt wurde.

In der Verhandlung konnte jedoch für die Ehefrau ein Freispruch erreicht werden!

Es konnte dargelegt werden, dass sie mit Drogen nichts zu tun hat und die Beziehung durch die Grows – mit denen sie nicht einverstanden war – äußerst belastet war. Insofern konnte auch kein psychischer Beitrag angenommen werden, weshalb die Ehefrau freizusprechen war.

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